
Es ist Zeit für euren Lieblings-Look der Neuerscheinungen der letzten zwei Wochen – die Flyback! Diese Woche gibt es viel zu sehen, von einer überraschend günstigen Mido bis hin zu einer objektiv schrägen Seiko-Kollaboration. Dazu noch ein Casio G-Shock-Jubiläumsstück, eine flippige Digitaluhr von Junghans und die Neuinterpretation eines Klassikers von Rado – fertig ist eine tolle Zusammenfassung. Schaut sie euch unten an und schreibt uns in die Kommentare, welche anderen Neuerscheinungen euch besonders gut gefallen haben!
Habt ihr eine dieser Uhren besessen? Kennt ihr einen Freund, der vielleicht bei der Polizei oder beim Militär ist und das immer noch tut? Ich auch. G-Shock überarbeitet dieses klassische Handgelenkmonster – wie eine normale G-Shock auf Steroiden – mit Modellen in Schwarz, Rot und Gelb. (Mein erster Gedanke bei diesem Farbtrio war, dass es maßgeschneidert für Ali G. war.) Die Uhren sind groß: 50 mm breit und 18,7 mm dick, wirken aber dank des Bioharzgehäuses und des Digitalmoduls nicht zu groß am Handgelenk. Und es gibt noch ein Easter Egg: Drückt man den großen G-Knopf, um die Hintergrundbeleuchtung zu aktivieren, erscheint „Since 1995“ auf dem LCD! Preis: 120 USD. Mehr Infos bei Casio G-Shock click here.
Wir haben in Erinnerungen geschwelgt, jetzt geht’s ans Feiern. Mido hat seine Vintage-inspirierte Commander 1959-Linie genutzt, um uns eine erstaunlich witzige 37-mm-Uhr zu präsentieren. Das Design ohne Bandanstöße lässt das Zifferblatt sprechen, und das tut es auch. Leuchtend violette, rosa und blaue „Pixel“ füllen das Zifferblatt, wobei die blauen und rosa Pixel, ebenso wie die Zeiger und Punkte am äußersten Rand der Stundenmarkierungen, mit Leuchtmasse beschichtet sind. Angetrieben wird die Armbanduhr vom Mido Kaliber 80, das 80 Stunden Gangreserve bei 21.600 Halbschwingungen pro Stunde bietet (und identisch ist mit Tissots Powermatic 80 und Hamiltons H-10). Preis: 740 USD (was echt krass ist). Mehr Infos bei Mido.
Ich kann es mir hier genauso gut vorstellen wie Sie. Ich weiß nicht, was MOONEYES ist, aber diese Zusammenarbeit mit Seiko erinnert mich an schwarz-gelbe Vintage-Jenny-Uhren. Ich bin einfach nicht cool genug für diese Uhr, das gebe ich zu. Wie sich herausstellt, ist die Moon Equipment Company dba MOONEYES ein Hersteller von Hotrod-Teilen und eine echte Ikone mit Verbindungen zu einer anderen japanischen Marke, die ebenfalls Hotrod-Zubehör herstellt. Das Zifferblatt ist mit dem MOONEYES-Logo geprägt, und der Gehäuseboden ist mit einer durchscheinenden gelben Scheibe mit einer riesigen Version des Logos versehen. Angetrieben wird die Uhr vom Seiko 4r36 und wird mit einem schwarz-gelb gestreiften MOONEYES-Durchgangsarmband geliefert. Preis: 420 US-Dollar, limitiert auf 1500 Stück. Mehr Infos bei Seiko.
Ich finde, dass seriöse Marken, die Digitaluhren herstellen, immer beliebter werden. Junghans ist nur der jüngste Neuzugang (nach RZE, Hamilton, Bulova und Girard-Perregaux). Dieses Modell könnte jedoch besonders hervorstechen. Die Mega Futura basiert auf einer Junghans-Digitaluhr aus dem Jahr 1990 und verfügt über ein Funkwerk für höchste Ganggenauigkeit. Ihre Funktionalität ist jedoch eher eingeschränkt: 12- und 24-Stunden-Anzeige. Die Uhr ist 38,5 mm breit, bis 50 Meter wasserdicht, hat ein Saphirglas und eine eingravierte Weltkarte auf dem Gehäuseboden. Sie ist in Stahl mit positiver Anzeige sowie in Stahl oder schwarzem PVD-Stahl mit negativer Anzeige erhältlich. Preis: 490–590 €, limitiert auf jeweils 80 Stück. Mehr Infos bei Junghans.
Rado Captain Cook Over-Pole Limited Edition
Die Captain Cook Serie war in den letzten Jahren eine der erfolgreichsten, wenn nicht sogar die erfolgreichste Linie von Rado. Seit der Neuauflage der Taucheruhr mit Stadionlünette ist die Uhr mit unzähligen Varianten ein Dauerbrenner. Die neue Over-Pole Limited Edition – die auf einer Neuauflage von 2022 aufbaut – verspricht ein weiterer Hit zu werden. Die Taucherlünette wurde durch eine lasergravierte Keramiklünette mit Weltzeitfunktion ersetzt. Die goldene PVD-Beschichtung sorgt für einen Vintage-Look (die Uhr wird außerdem mit einem braunen Lederarmband mit Kieselkorn geliefert). Das 39-mm-Gehäuse ist nur 10,9 mm dick, was unter anderem dem ETA-basierten Rado R862 Handaufzugswerk mit 80 Stunden Gangreserve bei 21.600 Halbschwingungen pro Stunde zu verdanken ist. Preis: 2.800 US-Dollar, limitiert auf 1.962 Exemplare.